Der goldene Schnitt® und die Haargeomantie

ergeben unsere Art, Haare zu formen.

In der Proportion des Goldenen Schnittes

folgen Haare in ihrem Wachsen einer für jeden Mensch einzigartigen Form. Sie bilden die persönliche Signatur und das Kraftbild (Kosmogramm) für den Wesenskern, das Ich.

Mit unserem Goldenen Schnitt© folgen wir dieser Zeichnung, die sich in Wellen und Wirbeln um den Kopf legt. Die Haare bilden so ein Resonanzfeld, das der Körper als sein Eigenes erkennt und sich daran ausbalancieren kann.

In der Wahrnehmung einer - Alles ist mit Allem verbundenen Kultur - beginnen wir an den Haaren.

Den Antennen der Seele. Rein physiologisch könnte man es auch einen “Kraftschnitt” nennen, denn die Haare werden gesünder, stabiler, wachsen besser und schon allein damit fühlt sich der Mensch wohler und sicherer. Die Entscheidung, die Haare so zu tragen wie sie wirklich sind, ist ein Weg zu sich selbst, zur eigenen Kraft und zum wahren Sein mit Allem was ist.

WIRBEL - DER WEG ZUM ZENTRUM

Wir und Bel, das ist schon im Wort verborgen. Das Wir und die Glocke.

Haare entwickeln sich embryonal sehr früh, mit dem Gehirn. Mit dem Organ, das für Verwirrung und Ordnung sorgt. Verwirren sich die Haare, sprechen wir auch von Knoten oder von der Hexe die darin ihr Wesen umtreibt.

Der geliebte oder gehasste Wirbel im Haar deutet auf einen Weg, den die Fühler des Herzens, angeleitet durch die unerlaubten Gefühle beschreiben. Gefühle sind Kraft, die sich materialisiert, zeigen will und ohne sich aufhalten zu lassen ins Außen strebt. Egal ob rechts oder links herum, das ändert sich nur vom Standpunkt aus, dreht sich die Energie in einer Spirale in die Welt.

DIE INFORMATION,

der geistige Inhalt der Bewegung, wird gehört, aufgenommen, wahrgenommen und damit in Resonanz gebracht. Haare bringen uns in Resonanz mit Allem was um und in uns ist. Der Schall, der Klang, seine Melodie sind die Wahrnehmung unserer Geschichte.

Verglichen mit der Sprache sind die Klänge der Form, insbesondere der Haare, uneingeschränkt ein ehrliches Summen der Lebenskraft des Wesens. Das Wesentliche ins Außen zu bringen, es zu erleben, wird als zentralistisch für Lebensgenuss empfunden. So taumeln wir im Glücksgefühl in der beschleunigten Drehung des Verliebtseins. Wir taumeln im Glück oder in der weniger geliebten Schwäche.

Wenn Haare schwächeln, wird als erstes der Hauptwirbel müde. Die Haare legen sich flach am Kopf an, teilen sich in kleine Scheitel und wirken wie eine versiegende Quelle. Ohne Sonne kein Leben, ohne Nabel kein Dasein. So wie die Ernährung im Mutterleib durch diesen gewundenen Versorgungskanal fließt, so versorgen wir uns mit Ein- und Ausstrahlung mit den Kräften des Universums.

Der Hinterkopf, der Platz der Ich-Energie, wirkt platt. Niemand fühlt sich darunter wohl. Alles wird versucht die Haare, den Wirbel aufzurichten.

In vielen Kulturen, Moden und Zeitgeistern wird ein künstlich erhöhter Hinterkopf, also Wirbel, zum Idealbild stilisiert. Er signalisiert Sicherheit bis zur Überlegenheit. Der Hauptwirbel steht mit dem Organ Darm in Resonanz und damit auch mit dem Sonnengeflecht, dem Solar Plexus, dem Nabel des Menschen und der Welt.

Wer schon mal erlebt hat, wie erfolglos es sein kann, einen zu flachen Wirbel mit kosmetischer oder technischer Hilfe aufzurichten, kennt das Gefühl der Ohnmacht gegenüber den vermeintlich leicht zu beherrschenden Haaren (die in manchen Schulen sogar als totes Anhangsgebilde bezeichnet werden).

DIE HAARE...

sind in ihrer Form ein kosmischer Gestaltabdruck, eine Signatur des Wesens. Über diese Signatur sind wir mit dem Ursprungsgedanken unserer Schöpfung verbunden.

Wenn uns die Kraft fehlt oder besser gesagt der Impuls für die Umsetzung unserer Ideen, dann gehen Haare eigene Wege. Sie werden müde, oder störrisch, magern ab oder verhärten, sie verdrehen sich oder werden flacher, sie wehren sich oder werden lasch. Dem Gefühl der Ohnmacht begegnen sie mit Weggang, sie lassen sich fallen, beenden zu früh das Zusammenspiel.

 Das Phänomen der Verdrehung, der Richtungsänderung bei Haaren wird in unserer Kultur als Widerstand empfunden. Dabei ist es das Genialste, das Geistreichste, was den Haaren möglich ist um uns zu zeigen: wir sind auf der falschen Fährte. Haare sind in ihrem Durchmesser leicht oval, also verhalten sie sich in der Drehbewegung eher wie ein Band, das zwei Seiten hat. 

Legt man ein Bündel Haare in eine Spirale, eine Locke,  kann man die Seiten als Oben und Unten oder Außen und Innen erkennen. Das ist leicht nachvollziehbar, wenn man aus Papier eine Spirale schneidet und diese auseinander zieht. Verdreht man nun diese Locke in sich, also eine Bewegung in die eine und einen Teil in die andere Richtung, so verläuft die Welle nicht mehr rund sondern sie kippt an der gedrehten Stelle, macht so etwas wie eine Haken oder Beule und beschreibt danach ihren Weg wieder in einer Welle nur andersherum. Wie ist das zu deuten?

Das ist ein Mensch mit Ideen. Da werden Auswege für möglich gehalten, wo noch keine sichtbar und auch noch nicht anerkannt sind. Sein Wesen entspricht dem Neugierigen, dem Vertrauten mit dem Kern, der sich gegen Gemauertes, Festgeschriebenes wehrt.

Er dreht einfach um, nein, er würde gerne umdrehen, er hat den noch zurückgehaltenen Willen dazu und die Haare fangen schon mal an. Wie so oft wissen sie einfach, was der Mensch unter ihnen für Ideen birgt.

ZURÜCK ZUM WIRBEL ALS WORT.

Das Wir und die Glocke. Wem oder Was schlägt die Glocke, wenn Verwirrung, Verdrehung oder pure Lebensfreude in Form eines unkontrollierbaren Wirbels nicht sein sollen?

Ich meine der Freiheit. Die Künstlermähne und das wilde Pferd, beides Symbole fliegender, ungezügelter Haare. Weiche, lustig hüpfende Locken oder Engelshaare, Symbol und Anziehungskraft für streichelnde Hände und Liebreiz.

Egal wie die Haare ihre Melodie, den Gesamtklang der Signatur gestalten, sie entspringen alle aus einem Wirbel, werden in ihrer Wellenform aus ihm geboren und genährt, bringen Äußeres, Gespiegeltes über diesen Weg wieder zurück zum Punkt.

In die Mitte des Wirbels wo die Information als nicht sichtbare Welle in der Pore zum Mensch kommt. Dort stößt sie an die vermeintliche Wand, die Haut und diese Membran durchdringt wie der Klang am Hörhaar vorbei das Trommelfell im Ohr durchklingt und das Wesen Mensch mit der Welt verbindet.

Mit dem Goldenen Schnitt® werden die Formungskräfte der Haare, ihre Gestaltbildung und Signatur unterstützt und somit in ihren ursprünglichen Klang gebracht.

Das Ergebnis sind, nach individueller Zeit (die Haare müssen erst wieder  in die Anerkennung hineinwachsen), gesunde und harmonisch wirkende Haare. Die zu dem Mensch passen, ihn unterstützen in seiner Entwicklung und seinen Ideen. Vielleicht sind Haare auch mit einem Labyrinth, einer begehbaren Spirale vergleichbar.

Das Hinein und Hinaus des Weges, die Symbolik von Gehirnwindungen, und Wendungen, der Akt des Gehens und des Spürens, das Alles befindet sich angewachsen auf unserem Kopf.

Die Demut der Hingabe, die Beugung und die Senkung des Kopfes mit gleichzeitiger Darbietung des Wirbels und der Haarwege sind ein Sichtbarwerden in und von der Welt mit begleitendem Mitgefühl und Verbundenheit für sich und die anderen.

Ich wünsche mir eine Haarkultur der Offenheit in der die Wirbel als Quelle von Lebenskraft verstanden und erlebt werden.